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Handkehrmaschinen werden alle Kehrmaschinen genannt, die von Hand bewegt werden. Die Laufräder der Handkehrmaschinen dienen hierbei als Bürstenantrieb.

Handkehrmaschinen haben gegenüber dem Besen und Schaufel, neben dem schnellen und kräfteschonendem säubern von großen Flächen noch den Vorteil, das man sich nicht bücken muss, um den zusammengefegten Dreck aufzunehmen, und das Windböen kein Problem mehr darstellen, da der Schmutz direkt in den geschlossen Auffangkorb transportiert wird. Moderne Geräte verfügen außerdem über einen zum Boden abschließende Gummilippe, die dafür sorgt, dass die bedienende Person keine schmutzigen Beine bekommt. Der Reinigungsvorgang an sich wird von Besen, oder von Kehrwalzen vorgenommen.

Handkehrmaschinen gibt es in verschiedenen Arten.

Die Einwalzenkehrmaschine verfügt über eine Rundbürsten, die dem Schmutz vom Boden aufnimmt und über eine Gummilippe, die als Kehrschaufel fungiert, in den Auffangkorb transportiert. Der Schmutzauffangbehälter bei dieser Art von Handkehrmaschinen, befindet sich üblicherweise am vorderen Teil des Gehäuses. Die Gummilippe ist bei den meisten Maschinen einstellbar, und gibt die Größe des zu entfernenden Abfalls vor.

Für größeres Kehrgut eignet sich eine Doppelwalzkehrmaschine. Diese Kehrmaschine besitzt zwei entgegenlaufende Kehrwalzen, und verzichtet dafür auf die Gummilippe. Die erste Kehrwalze löst den Schmutz vom Boden, währende die zweite Kehrwalze den Schmutz in den Auffangbehälter befördert.

Um sehr großes und schweres Kehrgut, festsitzenden Schmutz und sogar nasse Laub zu beseitigen eignet sich am besten eine Tellerbesenkehrmaschine. Diese Handkehrmaschine besitzt keine Kehrwalze, sondern zwei seitlich überstehende, gegenläufig rotierende Tellerbesen. Die Tellerbesen arbeiten tief am Boden, so das sie auch festsitzenden Schmutz von unten anheben und auf der gesamten Kehrbreite den Schmutz, ohne Staub aufzuwirbeln direkt in den dahinter angeordneten Schmutzbehälter transportieren. Ein weitere Vorteil der seitlich überstehenden Tellerbesen ist das leichte reinigen von Rändern, wie z.B. Bordstein und Häuserwände.

Einige Handkehrmaschinen auf dem Markt kombinieren das Tellerbesenkehrsystem mit dem Walzkehrsystem, um ein noch besseres Ergebnis zu erzielen. Bei diesen Maschinen liegt hinter den zwei Tellerbesen noch eine zusätzliche Kehrwalze, die den Schmutz aufnimmt und in den Sammelbehälter befördert. Der Besendruck lässt sich bei den meisten Handkehrmaschinen einstellen, damit man ein optimale Kehrleistung auf verschiedenen Bodenverhältnissen erreicht.


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